Analyse
Ladebedarf und Netzkapazität an allen Standorten analysieren.
Dynamisches Lastmanagement, PV-Überschussladen und zentrale App-Verwaltung ermöglichen den Betrieb der gesamten Ladeinfrastruktur innerhalb der bestehenden Netzanschlussleistung – ohne kostenintensiven Netzausbau.
Der Kunde betreibt zwei Autohäuser sowie einen separaten Werkstattstandort. Mit der wachsenden Zahl elektrischer Fahrzeuge stieg der Bedarf an zuverlässiger Ladeinfrastruktur für Ausstellungs-, Vorführ-, Lager- und Werkstattfahrzeuge sowie auslieferungsbereite Neuwagen und Kundenfahrzeuge.
Die drei Standorte unterscheiden sich deutlich in Gebäudelast, verfügbarer Netzanschlussleistung und Fahrzeugnutzung. Gefragt war daher kein einfacher Ausbau der Ladepunktzahl, sondern ein standortübergreifendes, intelligentes Gesamtsystem, das die Ladeinfrastruktur zentral verwaltet und automatisch an die jeweiligen Betriebsbedingungen anpasst.
Ausstellungs- und Vorführfahrzeuge, Kundenparkplätze mit stark schwankender Gebäudelast im Tagesverlauf.
Lagerfahrzeuge und auslieferungsbereite Neuwagen, begrenzte Netzanschlussleistung am Standort.
Werkstattfahrzeuge und Kundenfahrzeuge während Wartung und Reparatur.
Entratek entwickelte für die drei Standorte eine skalierbare Ladelösung mit Power Arrow Dual Ladestationen, Power Dot Mini Wallboxen und dem Lastmanagerset Pro.
Das dynamische Lastmanagement überwacht kontinuierlich die aktuelle Gebäudelast an jedem Standort und verteilt die verbleibende Leistung automatisch auf die angeschlossenen Fahrzeuge. Steigt der Stromverbrauch im Verkaufsbereich, in der Werkstatt oder durch andere Gebäudeverbraucher, reduziert das System die Ladeleistung automatisch – sinkt die Gebäudelast, steht den Fahrzeugen wieder mehr Leistung zur Verfügung. So lassen sich alle Ladepunkte innerhalb der vorhandenen Netzanschlussleistung betreiben, ohne dass sämtliche Ladepunkte gleichzeitig mit maximaler Leistung versorgt werden müssen.
Die auf den Gebäudedächern installierten Photovoltaikanlagen ergänzen das Energiekonzept: Fahrzeuge, die tagsüber an den Standorten stehen, nutzen einen Teil des lokal erzeugten Solarstroms direkt. Das erhöht den PV-Eigenverbrauch und reduziert den Bezug von Netzstrom.
Alle Ladepunkte an den drei Standorten werden über eine gemeinsame App zentral verwaltet – inklusive Betriebsstatus, Nutzerverwaltung, RFID-Ladekarten und standortübergreifenden Zugangsberechtigungen.
Ladebedarf und Netzkapazität an allen Standorten analysieren.
Individuelles Lade- und Lastmanagementkonzept entwickeln.
Ladeinfrastruktur und Lastmanagement fachgerecht installieren.
System testen und in den Regelbetrieb überführen.
Zentrale Verwaltung aller Standorte über eine Plattform.
Vorbereitet für PV, Batteriespeicher und zusätzliche Ladepunkte.
Sicherer Betrieb von 28 Ladepunkten ohne kostenintensiven Netzausbau.
Fahrzeuge nutzen tagsüber lokal erzeugten Solarstrom direkt.
Alle Standorte, Nutzer und RFID-Karten über eine App steuern.
Zeitabhängige Ladeprofile passend zum Betriebsablauf.
Der Kunde verfügt heute über eine einheitliche und erweiterbare Ladeinfrastruktur an allen drei Standorten. Das dynamische Lastmanagement ermöglicht den sicheren Betrieb von 28 AC-Ladepunkten innerhalb der vorhandenen Netzanschlussleistung und reduziert den Bedarf an kostenintensiven Erweiterungen der elektrischen Infrastruktur. Die zentrale Plattform vereinfacht die tägliche Verwaltung von Ladepunkten, Nutzern und RFID-Ladekarten erheblich – bei gleichzeitig geringeren laufenden Ladekosten durch die Kombination aus Lastmanagement, zeitgesteuertem Laden und Solarstromnutzung.
Die Ladeinfrastruktur wurde als skalierbare Plattform konzipiert und lässt sich flexibel an künftige Anforderungen anpassen.
Doppellader-Ladestation für Standorte mit hohem Fahrzeugaufkommen, z. B. Autohäuser und Flottenparkplätze.
Produktseite ansehen ↗Kompakte 11-kW-Wallbox mit dynamischem Lastmanagement und optionalem AC V2H für einzelne Stellplätze.
Produktseite ansehen ↗Erfasst die Gebäudelast in Echtzeit und verteilt die verfügbare Ladeleistung automatisch auf alle Ladepunkte.
Produktseite ansehen ↗Mit dynamischem Lastmanagement wird die verfügbare Anschlussleistung in Echtzeit auf alle aktiven Ladepunkte verteilt. Dadurch können auch bei begrenzter Netzanschlussleistung deutlich mehr Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden, ohne dass alle Ladepunkte permanent mit voller Leistung laufen.
Über eine gemeinsame App lassen sich Betriebsstatus, Nutzerrechte und RFID-Ladekarten aller Standorte zentral steuern – unabhängig davon, wie viele Ladepunkte an einem einzelnen Standort installiert sind.
Ja. Fahrzeuge, die tagsüber am Standort stehen, können einen Teil des lokal erzeugten Solarstroms direkt nutzen. Das erhöht den PV-Eigenverbrauch und senkt die laufenden Ladekosten der Flotte.
Die eingesetzte Plattform ist skalierbar konzipiert. Zusätzliche Ladepunkte, weitere Standorte, Batteriespeicher oder eine Photovoltaik-Erweiterung lassen sich nachträglich in das bestehende System integrieren.
Für Standorte mit hohem Fahrzeugaufkommen eignet sich die Power Arrow Dual Ladestation mit zwei Ladepunkten pro Säule. Für einzelne Stellplätze oder Mitarbeiterparkplätze ist die Power Dot Mini Wallbox eine platzsparende Alternative. Beide lassen sich über das Lastmanagerset Pro in ein gemeinsames Lastmanagement einbinden.
Ob Autohaus, Logistik oder Firmenflotte – wir analysieren Ihre Netzanschlussleistung und entwickeln ein skalierbares Lade- und Lastmanagementkonzept für alle Ihre Standorte.