Steigende Energiekosten verändern Unternehmensflotten

Warum Unternehmen jetzt auf elektrische Flotten umstellen – und welche Ladeinfrastruktur sie benötigen?

 

Wie verändern steigende Energiekosten die Mobilitätsstrategie von Unternehmen?

Die geopolitische Lage im Nahen Osten bleibt angespannt. Infolge der Unsicherheiten steigen die globalen Ölpreise deutlich an. Für Unternehmen mit großen Fahrzeugflotten bedeutet das: Die Betriebskosten klassischer Verbrennerfahrzeuge steigen rapide.

Gleichzeitig entwickelt sich die Elektromobilität weiter – sowohl technologisch als auch politisch. Bereits vor dem jüngsten Anstieg der Kraftstoffpreise zeigte sich, dass elektrische Flottenfahrzeuge über den gesamten Lebenszyklus (Total Cost of Ownership, TCO) häufig günstiger sind als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Mit steigenden Kraftstoffpreisen verstärkt sich dieser wirtschaftliche Vorteil zusätzlich.

Parallel dazu fördert die deutsche Politik aktiv den Umstieg auf Elektromobilität – insbesondere im gewerblichen Flottenbereich.

  • Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge:  

Reine Elektrofahrzeuge sind in Deutschland bis zu 10 Jahre von der Kfz-Steuer befreit, derzeit mindestens bis 2035. Dies gilt sowohl für e-PKW als auch für elektrische Nutzfahrzeuge.

  • Steuerliche Vorteile für Dienstwagen:

Elektrische Firmenwagen profitieren von einer reduzierten Besteuerung der privaten Nutzung. Statt der üblichen 1 %-Regelung gilt für viele Elektrofahrzeuge ein reduzierter Satz von 0,25 % oder 0,5 % des Listenpreises.

  • Sonderabschreibungen für Unternehmen

Zur Förderung der Flottenelektrifizierung können Unternehmen Elektrofahrzeuge steuerlich schneller abschreiben. Dadurch werden Investitionen in elektrische Firmenflotten (e-PKW und leichte Nutzfahrzeuge) attraktiver.

  • Förderung von Ladeinfrastruktur:  

Programme des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) unterstützen Unternehmen beim Aufbau von Ladeinfrastruktur für Flotten, einschließlich AC-Ladepunkte für e-PKW sowie DC-Schnellladeinfrastruktur für e-LKW. Teilweise werden Investitionskosten für Ladepunkte, Netzanschlüsse oder Energiemanagementsysteme gefördert.

  • Förderung von emissionsfreien Nutzfahrzeugen:

Der Bund unterstützt die Anschaffung von elektrischen Nutzfahrzeugen und e-LKW sowie die zugehörige Ladeinfrastruktur, insbesondere im Logistik- und Transportsektor.

  • Politisches Ziel:   

Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, bis 2030 rund 15 Millionen Elektrofahrzeuge auf deutsche Straßen zu bringen und gleichzeitig den Ausbau der Ladeinfrastruktur massiv zu beschleunigen.

Für Unternehmen bedeutet das:

Die Elektrifizierung der Flotte wird nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern zunehmend auch wirtschaftlich attraktiv.

Wie finden Unternehmen die passende Ladeinfrastruktur für ihre Flotte?

Mit der Elektrifizierung der Fahrzeugflotte entsteht eine neue zentrale Frage:

Welche Ladeinfrastruktur ist die richtige für mein Unternehmen?

Die Anforderungen unterscheiden sich stark je nach Einsatzbereich:

Eine durchdachte Ladeinfrastruktur ist entscheidend für:

  • wirtschaftlichen Betrieb
  • Netzstabilität
  • skalierbare Erweiterung der Flotte
  • effizientes Energiemanagement

Als erfahrener Lösungsanbieter unterstützt Entratek Unternehmen mit integrierten Lade- und Energiesystemen – von der Planung bis zum Betrieb.

Szenario 1: Ladeinfrastruktur für e-PKW-Flotten

Bei Firmenfahrzeugen oder Poolfahrzeugen stehen die Fahrzeuge oft mehrere Stunden oder über Nacht auf dem Parkplatz.

In diesen Fällen ist AC-Laden meist die wirtschaftlichste Lösung.

Die größte Herausforderung entsteht häufig nicht durch die Ladeleistung – sondern durch begrenzte Netzkapazitäten, wenn viele Fahrzeuge gleichzeitig laden.
Die Lösung: Dynamisches Lastmanagement

Entratek bietet eine intelligente AC-Ladelösung mit:

Kernsystem

Damit wird die verfügbare Netzleistung intelligent auf alle Fahrzeuge verteilt.

Vorteile:

  • keine teure Netzverstärkung notwendig
  • optimale Nutzung vorhandener Leistung
  • skalierbare Erweiterung der Flotte

AC-Ladeprodukte für e-PKW-Flotten

Power Arrow Dual (Eichrechtskonform- oder MID-Variante)- 2x22kW AC-Ladesäule

Ideal für:

  • halböffentliche Parkplätze
  • Mitarbeiter- und Besucherparkplätze
Mehr erfahren

Power Dot Fix – 22kW AC Wallbox mit MID-Zähler

Ideal für:

  • Mitarbeiterparkplätze
  • Laden zuhause (Dienstwagen)
Mehr erfahren

Power Dot Mini – 11kW AC Wallbox

Ideal für:

  • einfache Ladeinfrastruktur und schnelle Implementierung
  • kleinere Flotten

Technologische Vorteile der Entratek-Flotte-Lösung

Entratek-Ladesysteme sind auf zukünftige Anforderungen vorbereitet:

  • Plug & Charge zertifiziert (ISO 15118-2)
  • OCPP 2.0.1 zertifiziert
  • AC Bidirektionales Laden vorbereitet (ISO 15118-20) → verpflichtend ab 2027 (AFIR)

Erweiterung der Ladeinfrastruktur: Energieintegration

Eine moderne Ladeinfrastruktur kann weit mehr als nur Fahrzeuge laden.

Entratek integriert zusätzliche Energiesysteme.

Solarcarport - (Goodwe Carport)

Ein Solarcarport bietet mehrere Vorteile:

  • Eigenstromproduktion
  • Schutz der Fahrzeuge
  • Nachhaltigkeitsimage
  • Nutzung staatlicher Förderprogramme
  • In einigen Bundesländern künftig Pflicht bei großen Parkplätzen
Datenblatt

Batteriespeicher - (Entratek Gewerbe Speicher)

Ein Batteriespeicher kann die Energieversorgung optimieren:

Vorteile:

  • Peak Shaving (Vermeidung teurer Leistungsspitzen)
  • Nutzung dynamischer Stromtarife
  • Atypische Netznutzung
  • höhere Eigenverbrauchsquote von PV
Mehr erfahren

Szenario 2: Ladeinfrastruktur für e-LKW

Seit 2024 setzen immer mehr Logistikunternehmen auf elektrische LKW.

Die Erfahrungen sind überwiegend positiv:

  • deutlich niedrigere Energiekosten
  • geringere Betriebs-und Wartungskosten
  • leiser Betrieb
  • CO₂-Reduktion

Mit steigenden Dieselpreisen wird sich diese Entwicklung weiter beschleunigen.

Herausforderung: Hohe Ladeleistungen

e-LKW benötigen sehr hohe Ladeleistungen (bis >1 MW).

Viele Logistikstandorte verfügen jedoch nicht über ausreichend Netzkapazität.

Hier setzt das Entratek Energiesystem an.

Energiemanagementsystem

SmartQube

SmartQube steuert Ladepunkte, Batteriespeicher, Netzanschluss und PV-Erzeugung, um Energieflüsse zu optimieren und Infrastrukturkosten zu minimieren.

  • Echtzeitüberwachung -Nahtlose Integration
  • KI-basierte Optimierung
  • Rechnungsvalidierung und Benachrichtigungen
  • Optimiertes Laden von Elektrofahrzeugen

DC-Ladeinfrastruktur

Power Eagle

480 kW / 1280 kW

Split-Charging-SystemDC-Split-Ladesysteme bestehen aus einer zentralen Leistungseinheit (Power Unit) und mehreren Ladepunkten (Dispensern). Diese Architektur bietet insbesondere für Flottenstandorte und Ladeparks zahlreiche Vorteile.

Vorteile:

  • dynamische Leistungsverteilung
  • Höhere Wirtschaftlichkeit
  • Geringere Geräuschentwicklung am Ladepunkt
  • Platzsparende Installation
  • Skalierbare Infrastruktur

Durch die modulare Architektur können mehrere Ladepunkte aus einer zentralen Leistungseinheit versorgt werden.

Mehr erfahren

Power Capsule Uno/Duo

60kW DC-Wallbox mit 1x/2x Ladepunkten

Die DC Wallbox 60 kW bietet eine kompakte und leistungsstarke Schnellladelösung für Standorte mit begrenztem Platz oder moderatem Ladebedarf. Sie eignet sich besonders für Unternehmen, die eine wirtschaftliche und flexible DC-Ladelösung für kleinere Fahrzeugflotten benötigen.

Vorteile:

  • Einfache und flexible Installation
  • Kosteneffiziente Lösung für kleinere Flotten
Mehr erfahren

Mobile DC-Lösung

Power Flex Mobile– 40 kW

Eine mobile DC-Ladestation bietet eine flexible Schnellladelösung für Standorte, an denen eine feste Ladeinfrastruktur nicht dauerhaft installiert werden kann oder zusätzliche Ladepunkte temporär benötigt werden.

Vorteile:

  • Hohe Flexibilität
  • Schnelle Einsatzbereitschaft
  • Ideal für temporäre oder zusätzliche Ladepunkte
  • Unterstützung im Notfallbetrieb
Jetzt anfragen

Energiespeicherlösung

Entratek Gewerbliche Lösung

Ein Batterie-Energiespeichersystem (BESS) kann eine wichtige Rolle beim Aufbau von Ladeinfrastruktur für elektrische LKW spielen. Durch die Zwischenspeicherung von Energie ermöglicht ein BESS eine stabile und effiziente Versorgung von Hochleistungsladepunkten.

Im Projekt werden mehrere Batteriespeichersysteme (BESS) eingesetzt:

  • 2 × 100 kW / 215 kWh
  • 500 kW / 500 kWh Großspeicher
  • 400 kW / 400 kWh Second-Life-Speicher

Vorteile:

  • modulare Erweiterbarkeit
  • Netzanschlussoptimierung
  • Peak-Shaving
  • Ladeleistung stabilisieren

Der Speicher ermöglicht:

  • Nutzung günstiger Stromzeiten
  • Reduzierung von Netzanschlusskosten
  • Stabilisierung der Ladeleistung
  • Reduzierung von Energiekosten

215kwh Datenblatt

Mehr erfahren

Schlussfolgerung & Zukunftsperspektiven

Die Elektrifizierung von Unternehmensflotten beschleunigt sich weltweit.Steigende Kraftstoffpreise, staatliche Fördermaßnahmen und technologische Fortschritte sorgen dafür, dass elektrische Flotten wirtschaftlich immer attraktiver werden.Die richtige Ladeinfrastruktur ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor.Mit den integrierten Lösungen von Entratek erhalten Unternehmen:

  • skalierbare Ladeinfrastruktur
  • intelligentes Energiemanagement
  • zukunftssichere Technologie
  • wirtschaftlich optimierte Systeme

Kontaktieren Sie uns -

Entratek GmbH
Liweilan Ma
Liliencronstr. 6521629 Neu Wulmstorf
Deutschland

040 30857066
lma@entratek.de
www.entratek.de

Entratek – Ihr Partner für intelligente Lade- und Energiesysteme.

FAQ – Ladeinfrastruktur für Unternehmensflotten

Warum lohnt sich die Elektrifizierung einer Unternehmensflotte wirtschaftlich?

Die Wirtschaftlichkeit elektrischer Flotten ergibt sich vor allem aus den geringeren Energie- und Wartungskosten. Strom ist in der Regel deutlich günstiger als Diesel oder Benzin pro gefahrenem Kilometer. Gleichzeitig verfügen Elektrofahrzeuge über weniger bewegliche Komponenten, wodurch Wartungs- und Reparaturkosten sinken.

Zudem profitieren Unternehmen in Deutschland von steuerlichen Vorteilen sowie Förderprogrammen für Ladeinfrastruktur. In vielen Fällen zeigt eine Total-Cost-of-Ownership-Analyse (TCO), dass elektrische Fahrzeuge bereits heute über den gesamten Lebenszyklus günstiger sein können als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Reicht AC-Laden für eine e-PKW-Flotte aus?

In den meisten Fällen ja. Firmenfahrzeuge stehen häufig mehrere Stunden oder über Nacht auf dem Parkplatz. Diese langen Standzeiten ermöglichen es, Fahrzeuge mit moderater Leistung über AC-Ladepunkte zuverlässig zu laden.

AC-Laden bietet zudem deutliche Vorteile hinsichtlich Investitionskosten und Netzanschlussanforderungen. Durch den Einsatz eines dynamischen Lastmanagementsystems kann die vorhandene Netzleistung optimal auf mehrere Ladepunkte verteilt werden. Dadurch lassen sich auch größere Flotten mit begrenzter Netzkapazität effizient betreiben.

Wann ist DC-Schnellladen sinnvoll?

DC-Laden ist insbesondere dort sinnvoll, wo Fahrzeuge in kurzer Zeit große Energiemengen aufnehmen müssen. Typische Anwendungsfälle sind Logistikflotten, e-LKW oder Fahrzeuge mit sehr hoher täglicher Fahrleistung.

Bei elektrischen LKW sind Ladeleistungen von mehreren hundert Kilowatt erforderlich, um kurze Ladezeiten zu ermöglichen. DC-Schnellladeinfrastruktur wird daher häufig in Logistikdepots, Ladehubs oder entlang wichtiger Transportkorridore eingesetzt.

Was ist dynamisches Lastmanagement?

Dynamisches Lastmanagement ist ein System, das die verfügbare elektrische Leistung intelligent auf mehrere Ladepunkte verteilt.

Wenn mehrere Fahrzeuge gleichzeitig laden, verhindert das System eine Überlastung des Netzanschlusses. Die verfügbare Leistung wird automatisch angepasst und je nach Bedarf auf die einzelnen Fahrzeuge verteilt.Dadurch können Unternehmen mehr Ladepunkte installieren, ohne den Netzanschluss aufwendig erweitern zu müssen.

Welche Rolle spielt ein Energiemanagementsystem?

Ein Energiemanagementsystem koordiniert verschiedene Energiekomponenten am Standort, beispielsweise:

  • Ladeinfrastruktur
  • Batteriespeicher
  • Photovoltaikanlagen
  • Netzanschluss

Das System optimiert den Energiefluss und reduziert Leistungsspitzen. Dadurch können Energiekosten gesenkt und vorhandene Netzkapazitäten effizienter genutzt werden. Besonders bei größeren Ladeparks oder e-LKW-Standorten ist ein Energiemanagementsystem ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur.

Können Batteriespeicher beim Laden von Fahrzeugflotten helfen?

Ja. Batteriespeicher können mehrere Funktionen erfüllen.

Sie ermöglichen beispielsweise das sogenannte Peak Shaving, bei dem kurzfristige Leistungsspitzen abgefangen werden. Dadurch lassen sich hohe Leistungspreise vermeiden.

Darüber hinaus können Speicher überschüssige Energie aus Photovoltaikanlagen aufnehmen oder Strom zu günstigen Zeiten speichern. Diese Energie kann später zum Laden der Fahrzeuge genutzt werden.

Was sind die Vorteile von Solarcarports für Unternehmen?

Solarcarports kombinieren Parkflächen mit Photovoltaiksystemen. Dadurch können Unternehmen eigenen Strom direkt am Standort erzeugen und für das Laden von Fahrzeugen nutzen.

Neben der Energieerzeugung bieten Solarcarports zusätzlichen Schutz für Fahrzeuge und verbessern das Nachhaltigkeitsimage eines Unternehmens. In einigen Regionen werden solche Lösungen zudem durch Förderprogramme unterstützt.

Welche Ladeleistung benötigt ein elektrischer LKW?

Elektrische LKW benötigen deutlich höhere Ladeleistungen als PKW. Je nach Fahrzeugtyp und Batteriegröße können Ladeleistungen von 350 kW bis über 1 MW erforderlich sein.

Um solche Leistungen wirtschaftlich bereitzustellen, setzen viele Ladehubs auf modulare DC-Ladesysteme in Kombination mit Energiespeichern und intelligentem Energiemanagement. Dadurch lassen sich Netzanschlusskosten reduzieren und die Ladeinfrastruktur flexibel erweitern.

Wie kann eine Ladeinfrastruktur mit einer wachsenden Flotte skalieren?

Eine skalierbare Ladeinfrastruktur basiert in der Regel auf modularen Systemen.

Dazu gehören:

  • modulare Ladehardware
  • dynamisches Lastmanagement
  • zentrale Energiemanagementsysteme

Mit diesem Ansatz können Unternehmen zunächst eine kleinere Infrastruktur installieren und diese später schrittweise erweitern, wenn die Flotte wächst.

Worauf sollten Unternehmen bei der Planung von Ladeinfrastruktur achten?

Bei der Planung sollten mehrere Faktoren berücksichtigt werden:

  • Anzahl der Fahrzeuge
  • tägliche Fahrleistung
  • verfügbare Netzanschlussleistung
  • Ladezeiten der Fahrzeuge
  • zukünftige Flottenerweiterung

Eine frühzeitige Analyse dieser Faktoren hilft dabei, eine Ladeinfrastruktur zu entwickeln, die sowohl wirtschaftlich als auch langfristig skalierbar ist.

Wie viele Ladepunkte benötigt meine Unternehmensflotte?

Die benötigte Anzahl an Ladepunkten hängt von mehreren Faktoren ab, beispielsweise von der Flottengröße, den täglichen Fahrleistungen sowie den Standzeiten der Fahrzeuge.

In vielen Fällen ist es nicht notwendig, für jedes Fahrzeug einen eigenen Ladepunkt vorzusehen. Durch intelligente Ladeplanung und dynamisches Lastmanagement können mehrere Fahrzeuge einen Ladepunkt über unterschiedliche Zeitfenster nutzen.

Eine detaillierte Analyse des Fahr- und Ladeverhaltens hilft dabei, die optimale Anzahl an Ladepunkten wirtschaftlich zu bestimmen.

Welche Netzanschlussleistung wird für eine Ladeinfrastruktur benötigt?

Die erforderliche Netzanschlussleistung hängt von der Anzahl der Ladepunkte sowie deren Ladeleistung ab.

Bei AC-Ladeinfrastruktur für e-PKW liegen typische Leistungen pro Ladepunkt zwischen 11 kW und 22 kW. Für e-LKW können hingegen Ladeleistungen von 350 kW bis über 1 MW erforderlich sein.

Durch den Einsatz von Lastmanagementsystemen und Batteriespeichern kann die benötigte Netzanschlussleistung deutlich reduziert werden.

When will I get my orderWie hoch sind die Kosten für eine Ladeinfrastruktur?

Die Kosten für eine Ladeinfrastruktur variieren stark und hängen von mehreren Faktoren ab:

  • Anzahl der Ladepunkte
  • Ladeleistung
  • Netzanschluss
  • Bau- und Installationsaufwand
  • Energiemanagementsysteme

AC-Ladelösungen für PKW-Flotten sind in der Regel deutlich kostengünstiger als DC-Schnellladeinfrastruktur. Eine sorgfältige Planung hilft dabei, Investitionskosten zu optimieren und gleichzeitig zukünftige Erweiterungen zu ermöglichen.

Wie lange dauert der Aufbau einer Ladeinfrastruktur?

Die Umsetzungszeit hängt von der Projektgröße sowie von Genehmigungen und Netzanschlussbedingungen ab.

Kleinere AC-Ladeprojekte können häufig innerhalb weniger Wochen umgesetzt werden. Bei größeren Ladeparks oder e-LKW-Ladehubs kann die Projektplanung mehrere Monate in Anspruch nehmen, insbesondere wenn Netzanschlüsse erweitert werden müssen.

Eine frühzeitige Abstimmung mit Netzbetreibern und Projektpartnern ist daher entscheidend.

Kann Ladeinfrastruktur mit Photovoltaik kombiniert werden?

Ja. Viele Unternehmen kombinieren Ladeinfrastruktur mit Photovoltaikanlagen, beispielsweise in Form von Solarcarports oder Dachanlagen.

Der erzeugte Solarstrom kann direkt für das Laden von Fahrzeugen genutzt werden, wodurch sich der Eigenverbrauch erhöht und Energiekosten reduziert werden.

In Kombination mit Batteriespeichern lässt sich die Nutzung des selbst erzeugten Stroms weiter optimieren.

Welche Vorteile bieten Batteriespeicher in Ladeparks?

Batteriespeicher können die Energieversorgung von Ladeinfrastruktur erheblich verbessern.

Sie helfen dabei, kurzfristige Leistungsspitzen zu vermeiden und ermöglichen sogenanntes Peak Shaving, wodurch hohe Leistungspreise reduziert werden können.

Darüber hinaus können Speicher Energie aus Photovoltaikanlagen zwischenspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt für das Laden der Fahrzeuge bereitstellen.

Wie lässt sich Ladeinfrastruktur mit einer wachsenden Flotte erweitern?

Eine zukunftssichere Ladeinfrastruktur sollte modular aufgebaut sein.

Modulare Systeme ermöglichen es, zusätzliche Ladepunkte oder Ladeleistung schrittweise zu ergänzen, wenn die Flotte wächst. Auch Energiesysteme wie Batteriespeicher können oft flexibel erweitert werden.

Durch diese Skalierbarkeit lassen sich Investitionen besser planen und langfristige Infrastrukturkosten reduzieren.

Welche Rolle spielt Software bei der Ladeinfrastruktur?

Softwarelösungen spielen eine zentrale Rolle beim Betrieb moderner Ladeinfrastruktur.

Backend-Systeme ermöglichen beispielsweise:

  • Überwachung der Ladepunkte
  • Abrechnung von Ladevorgängen
  • Nutzerverwaltung
  • Fernwartung
  • Integration in Energiemanagementsysteme

Durch offene Kommunikationsstandards wie OCPP können Ladepunkte zudem in verschiedene Softwareplattformen integriert werden.

Wie können Unternehmen ihre Energiekosten beim Laden optimieren?

Unternehmen können verschiedene Strategien nutzen, um Energiekosten zu reduzieren:

  • Nutzung dynamischer Stromtarife
  • Lastmanagement zur Vermeidung von Leistungsspitzen
  • Integration von Photovoltaikanlagen
  • Einsatz von Batteriespeichern

Durch die Kombination dieser Maßnahmen lässt sich die Energieversorgung von Ladeinfrastruktur deutlich wirtschaftlicher gestalten.

Wie kann ein Unternehmen mit der Planung einer Ladeinfrastruktur beginnen?

Der erste Schritt ist in der Regel eine Analyse der bestehenden Flotte und der zukünftigen Mobilitätsstrategie.

Wichtige Fragen sind dabei:

  • Wie viele Fahrzeuge sollen elektrifiziert werden?
  • Welche Fahrprofile haben die Fahrzeuge?
  • Welche Netzkapazität steht am Standort zur Verfügung?

Auf Basis dieser Informationen kann ein passendes Infrastrukturkonzept entwickelt werden, das sowohl den aktuellen Bedarf als auch zukünftige Erweiterungen berücksichtigt.

Über Entratek


Entratek ist ein innovativer Anbieter von Ladelösungen für die Elektromobilität mit Sitz in Deutschland. Das Unternehmen bietet skalierbare, eichrechtskonforme Ladeinfrastrukturen für gewerbliche und öffentliche Anwendungen. Als Partner führender Technologiehersteller kombiniert Entratek modernste Ladetechnik mit intelligentem Energiemanagement uns skalierbaren Speichersystemen, um wirtschaftliche und zukunftssichere Lösungen zu realisieren.